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Haare im Sommer schützen: Hitze, Chlor, UV – das hilft

Sommer bedeutet Sonne, Freibad, Urlaub und laue Abende draußen – für deine Haare ist diese Jahreszeit aber oft eine echte Belastungsprobe. UV-Strahlung, Hitze, Chlor- und Salzwasser setzen der Haarstruktur ordentlich zu. Das Ergebnis: trockene Längen, spröde Spitzen, stumpfer Glanz und eine Farbe, die schneller verblasst als geplant. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Gewohnheiten und dem passenden Haarschmuck kommt dein Haar entspannt durch die warme Jahreszeit. Wir zeigen dir, was im Sommer wirklich an deinem Haar zerrt und wie du es effektiv schützt.

Warum du dein Haar im Sommer besonders schützen musst

Die äußere Schicht deines Haares, die sogenannte Cuticula, ist im Grunde wie eine Schuppenschicht aufgebaut. Liegen diese Schuppen glatt an, reflektiert das Haar Licht schön, fühlt sich weich an und lässt sich leicht kämmen. Werden sie durch Sonne, Reibung oder häufiges Waschen aufgeraut, verliert das Haar schneller Feuchtigkeit, wird schwerer kämmbar und bricht leichter. Da dein Haar, anders als deine Haut, keine lebendigen Zellen mehr besitzt, kann es sich nicht selbst regenerieren. Jeder Sommertag ohne Schutz hinterlässt also sichtbare Spuren.

So schützt du deine Haare aktiv im Sommer

Ein paar einfache Gewohnheiten machen einen großen Unterschied für deine Haargesundheit:

Vor dem Schwimmen anfeuchten

Befeuchte dein Haar vor dem Sprung ins Chlor- oder Salzwasser mit klarem Süßwasser. Wie ein vollgesogener Schwamm nimmt es dann weniger vom belastenden Pool- oder Meerwasser auf.

Nach dem Baden ausspülen

Spüle Chlor und Salz danach mit klarem, lauwarmem Wasser aus – zu heißes Wasser schadet zusätzlich der Schuppenschicht.

Sanft statt rubbeln

Tupfe nasses Haar mit einem weichen Handtuch aus, anstatt es trocken zu rubbeln. Das schont die aufgeraute Schuppenschicht.

Hitze reduzieren

Lass dein Haar möglichst lufttrocknen und greife bei Föhn oder Glätteisen zu niedrigen Temperaturen mit Hitzeschutz.

Mittagssonne meiden

Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Belastung am höchsten – ein schattiges Plätzchen tut nicht nur deiner Haut, sondern auch deinen Haaren gut.

Feuchtigkeit nachfüllen

Leave-in-Pflege, Conditioner oder eine wöchentliche Haarkur gleichen aus, was Sonne, Chlor und Salz dem Haar entziehen.

Die drei größten Sommer-Fieslinge für deine Haare

Diese Extra-Pflege kommt nicht von ungefähr: Drei Faktoren setzen deinem Sommerhaar besonders zu.

1. UV-Strahlung – der unsichtbare Angreifer

Auch wenn dein Haar keinen Sonnenbrand bekommt, richtet intensive Sonneneinstrahlung trotzdem Schaden an. UV-Strahlen greifen das Faserprotein Keratin an und schädigen die schützende Schuppenschicht. Die Folge: Dein Haar verliert Feuchtigkeit, wird spröde und verliert an Elastizität. UVA-Strahlung ist zusätzlich dafür bekannt, die Haarfarbe zu verändern – deshalb wirkt gefärbtes, blondiertes oder graues Haar nach ein paar Sommertagen im Freien oft schneller matt oder ausgeblichen.

2. Chlor – der Feuchtigkeitsräuber

Gesundes Haar hat einen leicht sauren pH-Wert. Chlorwasser im Pool ist dagegen basisch und trocknet das Haar dadurch deutlich schneller aus. Gleichzeitig kann Chlor die natürlichen Lipide auf der Haaroberfläche angreifen – also genau die Fette, die für Geschmeidigkeit sorgen. Fehlt dieser Schutzfilm, wird das Haar rauer und anfälliger für Spliss und Haarbruch. Bei hellem oder blondiertem Haar kommt oft noch ein unschöner grünlicher Schimmer dazu, der meist auf Kupferverbindungen im Wasser zurückzuführen ist.

3. Hitze – Föhn, Glätteisen und pralle Mittagssonne

Sonne und warme Luft trocknen das Haar ohnehin schon aus. Wer dann zusätzlich täglich heiß föhnt, glättet oder lockt, erhöht das Risiko für strohige Längen und Haarbruch zusätzlich. Auch die pralle Mittagssonne wirkt auf nasses Haar fast wie ein heißer Fön – ein Grund mehr, nasse Haare nicht direkt in der Sonne trocknen zu lassen.

Haarschmuck als Sommer-Schutzschild: Warum ein Haartuch mehr kann als nur gut aussehen

Neben Pflegeprodukten gibt es einen simplen, aber wirkungsvollen Trick, um deine Haare direkt vor UV-Strahlen zu schützen: alles, was dein Haar bedeckt, schirmt es gleichzeitig von der Sonne ab. Genau hier kommt Haarschmuck ins Spiel – und ein Haartuch ist dafür der ideale Begleiter.

Ein Haartuch wirkt wie eine leichte Barriere zwischen deinem Haar und der Sonne. Über den Kopf oder um den Zopf gebunden, reduziert es die direkte UV-Einstrahlung auf Längen und Spitzen – besonders praktisch am Strand, im Freibad oder bei einem Spaziergang in der Mittagshitze. Gleichzeitig verhindert es, dass dein Haar im Wind ständig an Kleidung, Handtuch oder Sonnenliege reibt, was zusätzlichen Frizz und Haarbruch begünstigt.

Es bieten sich vor allem Haartücher aus hochwertigem Premium-Satin an – ein Material, das sich angenehm weich anfühlt und die Reibung auf dein Haar deutlich reduziert. Das schont nicht nur die Haarstruktur, sondern verleiht deinem Sommer-Look gleichzeitig das gewisse Etwas: elegant, verspielt oder lässig, ganz wie du magst.

Wer es besonders leicht und kühlend mag, greift im Sommer gerne zu Haartüchern aus Bambusseide. Die vegane Alternative zu klassischer Seide wird pflanzlich aus dem schnell nachwachsenden Rohstoff Bambus gewonnen und fühlt sich dabei erstaunlich ähnlich an: seidig glänzend, angenehm kühl auf der Haut und von Natur aus atmungsaktiv. Gerade an heißen Tagen ist das ein spürbarer Vorteil, denn Bambusseide gleicht Temperaturschwankungen aus, statt Wärme zu stauen. Zusätzlich ist sie hypoallergen und besonders sanft zu empfindlicher, sonnenstrapazierter Kopfhaut – ein Pluspunkt, wenn du ohnehin schon viel Zeit im Freien verbringst. Erhältlich in mehreren Farben, lässt sich das Bambusseide-Haartuch genauso vielseitig stylen wie die Satin-Variante und ist damit die perfekte Wahl für alle, die nachhaltigen, veganen Haarschutz suchen.


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Haartuch aus Bambusseide in Sage im Sommer→ Zum Haartuch aus Bambusseide

So trägst du dein Haartuch im Sommer richtig

Ein Haartuch ist ein echtes Multitalent: locker als Kopfbedeckung, um den Zopf oder Dutt gewickelt, als klassisches Haarband oder als Bandana im Nacken. Je nach Bindetechnik verschiebt sich dabei auch, welche Partien besonders gut vor der Sonne geschützt sind. Wie du dein Haartuch Schritt für Schritt in die schönsten Varianten bindest, zeigen wir dir ausführlich in unserem separaten Styling-Guide.
→ Zum Styling-Guide: Haartuch binden – die schönsten Ideen

Fazit

Sonne, Chlor und Hitze sind im Sommer kaum zu vermeiden – doch mit ein paar bewussten Gewohnheiten lässt sich der Schaden an deinem Haar deutlich reduzieren. Feuchtigkeit vor und nach dem Schwimmen, weniger Hitze beim Styling und der Griff zu schonenden Accessoires machen den Unterschied. Ein Haartuch verbindet dabei praktischen UV-Schutz mit einem stilvollen Sommer-Look – so kommen deine Haare genauso entspannt durch die warme Jahreszeit wie du selbst.


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